Die Zeit vergeht wie im Flug

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Entlassfeier an der Martin-Luther-Schule 2019

„Wahnsinnig schnell vorbeigegangen sind die vergangenen Wochen“. Schulleiter Rainer Müller begrüßte die jungen Männer und Frauen, die vor ihm saßen und auf die feierliche Übergabe ihrer Abschlusszeugnisse entgegenfieberten. „Ich habe das Gefühl, dass ich gerade eben erst die Prüfungsaufgaben aus dem Tresor geholt habe.“ 85 Absolventinnen und Absolventen haben erfolgreich die Martin-Luther-Schule abgeschlossen, 31 den Hauptschulabschluss erreicht, 14 den berufsorientierten Abschluss und 40 den Realschulabschluss. „Wir alle bedanken uns bei euch für eine schöne Zeit“, so Müller. Die Schulsprecher Maureen Schneider und Tristan Kieslich gaben ihrerseits den Dank an die Lehrerschaft zurück.“ Für die vielen schönen Jahre an der MLS.“ Elternbeiräte Uta Kuttner und Martin Weiß, gingen auf das Leitbild der Schule ein „Die Schule nimmt die Einzigartigkeit jedes Schülers und jeder Schülerin ernst.“ Der gute Geist, der an der Schule herrsche, komme von allen, die hier lernen und lehren.“ Der stellvertretende Schulleiter Manfred Noske, hoffte, dass die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler immer auf offene Ohren bei den Lehrern ihres Vertrauens gestoßen sein mögen. Noske fand es beispielhaft, dass die Schüler an dieser besonderen Schule, trotz teils schwerer Erkrankungen und Probleme, nie aufgegeben hätten. Für Noske ist es der letzte Jahrgang, den er entlässt. Er selbst geht nach 42 Jahren an der Martin-Luther-Schule in den Ruhestand.

Schulpfarrerin Astrid Prinz wünschte den Absolventinnen und Absolventen viel Kraft und Mut für die neue Lebensphase. „Ihr steht gerade an einem Übergang, der immer eine Mischung aus Angst und Traurigkeit, aber auch Freude und Lust auf das Neue beinhaltet.“ Als „Survivalkit“ gab sie den Jugendlichen ein Säckchen mit einem schwarzen und einem weißen Stein auf den Weg. „Der schwarze Stein steht für die schlechten Erfahrungen, die ihr gemacht habt, die Erlebnisse, die euch belasten“, sagte die Pfarrerin. Diesen Stein sollten die ehemaligen Schüler am besten noch heute von sich werfen, vergraben oder verstecken. Den weißen Stein sollten die Absolventen dagegen behalten. „Die vielen guten Erlebnisse, und alles, was euch stärkt, denkt in den weißen Stein hinein.“ Wenn das Neue kommt, das auch mal schwierig sein kann, dann nehmt den Stein in die Hand und denkt daran, wie ihr damals alles geschafft habt.“