Ablauf der Arbeit des überregionalen Beratungs- und Förderzentrums (üBFZ)

Grundsätzliches
Grundlage der Beratungsarbeit ist der "Antrag auf Unterstützung durch das überregionale Beratungs- und Förderzentrum", der von Eltern, regionalen Beratungs- und Förderzentren, allgemeinen Schulen, Förderschulen oder Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie gestellt werden kann.
zum Antrag
Die "Einverständniserklärung/Schweigepflichtentbindung" der Eltern ist Bestandteil des Antrags.
zur Einverständniserklärung

1. Erstkontakt
Der Erstkontakt erfolgt in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des Antrags. Die zugeteilte üBFZ-Lehrkraft setzt sich mit dem/der Antragsteller/in in Verbindung.

2. Beratung
Zur Entwicklung einer gemeinsamen Zielperspektive findet zu Beginn jeder üBFZ-Beratung eine Auftragsklärung mit den Lehrkräften und den Eltern statt.
Vordringliches Ziel der Beratung ist es, als Lernort die allgemeine Schule für die betreffenden Schüler/innen zu erhalten und damit präventiv wirksam zu sein.
Die weiteren Maßnahmen und die Dauer der Unterstützung richten sich nach den Erfordernissen, die sich aus der Problemsituation ergeben.

3. Übergang an eine Förderschule
Sollte sich ein Förderbedarf im Sinne der Schule für kranke Schülerinnen und Schüler ergeben und besteht der Wunsch der Eltern nach einer Beschulung an einer Förderschule, stellt die üBFZ-Lehrkraft die Verbindung mit einer in Frage kommenden Schule her und begleitet den Übergang in enger Zusammenarbeit mit der allgemeinen Schule und dem regionalen Beratungs- und Förderzentrum.

4. Rückschulungsbegleitung
Nach erfolgreicher schulischer Rehabilitation unterstützt die üBFZ-Lehrkraft das regionale BFZ bei der Rückkehr der Schülerin/des Schülers in das allgemeine Schulsystem und steht weiterhin beratend zur Verfügung.