Alternativpraktikum

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Üblicherweise absolvieren alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangstufe 8 ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Wer allerdings keinen Platz in einem Betrieb gefunden hat, sehr neu an der Schule ist oder noch den „Schonraum Schule“ benötigt, hat an der Martin-Luther-Schule die Möglichkeit, ein Alternativpraktikum zu machen.

In diesem Jahr nutzten 30 Schülerinnen und Schüler dieses besondere Angebot. Insgesamt wurden vier Projekte angeboten, die wie eine Schülerfirma, betriebsähnliche Strukturen simulieren.

In der Werkstatt fertigten die Jugendlichen beispielsweise die Innenausstattung der neuen Sportgeräthütte an. So fanden die verschiedenen Roll- und Fahrgeräte für den Schulsport und den Pausenhof einen sachgerechten Platz. Aber nicht nur das Bauen, auch die gesamte Planung, das Ausmessen und das Aufzeichnen der Baupläne oblag den Jugendlichen.

In der Weihnachtsmanufaktur verzierten die Teilnehmer leckere Plätzchen, stellten Backmischungen her, schrieben Weihnachtskarten und fertigten Dekorationsartikel und Etiketten an. Alles in Teamarbeit und mit einer großen Portion Kreativität.

Die Kantinen-Gruppe versorgte während der zwei Wochen alle Praktikumsteilnehmer mit einem leckeren Mittagessen.

In der Nähstube lernten die Schülerinnen und Schüler den Vorgang des Nähens kennen. In erster Linie waren dies der Umgang mit der Nähmaschine, die Auswahl von Stoffen, Nähfäden und Reißverschlüssen oder Nähen nach Schnittmustern. Mit großem Erfolg wurden Täschchen und Mäppchen in verschiedenen Größen und Farben produziert.

Im Projektzeitraum besichtigten alle Teilnehmer außerdem die Stadtwerke Gießen und informierten sich über das Ausbildungsangebot.

Am Ende wurden die Produkte im Forum dekorativ ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Das meiste davon fand reißenden Absatz. Der Erlös fließt zurück in den Materialkostenaufwand.